Gewichtszunahme in den Wechseljahren: Warum die Zahl auf der Waage lügt

Shownotes

In dieser Episode:

  • Der wichtige Unterschied zwischen viszeralem und subkutanem Fett und warum nicht jedes Fett gefährlich ist
  • Warum Frauen in den Wechseljahren zunehmen: Hormone, Stress und Muskelschwund im Zusammenspiel
  • Das Phänomen „Low Energy Availability": warum weniger essen oft das Gegenteil bewirkt
  • Warum Krafttraining der unterschätzte Schlüssel ist
  • Warum Nervensystemregulation direkten Einfluss auf deine Körperzusammensetzung hat

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00:00:03: Die Wechseljahre sind kein Absturz, sie sind ein Aufbruch.

00:00:07: Willkommen bei G hoch drei mit Yoga ganzheitlich gesund gelassen und glücklich durch die Wechsel-Jahre!

00:00:14: Dem Podcast für Frauen, die diese Phase nicht einfach überstehen sondern verstehen und bewusst gestalten wollen.

00:00:22: Ich bin Claire Oberwinter Joghalehrerin und Wechsel Jahre Beraterin Und dein Host in diesem Podcast Namaste.

00:00:37: Ich bin Claire, Yoga-Lehrerin und Wechseljahreberaterin.

00:00:41: Und ich begleite Frauen dabei gesund gelassen und glücklich durch die transformierende Zeit der Wechsel Jahre zu kommen!

00:00:49: Heute geht es um das Thema Gewichtszunahme in den Wechsel Jahren und warum die Zahl auf der Waage lügt.

00:00:56: Ja, Gewichtszunahmen ist glaube ich ein Thema was viele Frauen in den wechseljahren betrifft – mich auf jeden Fall Und es ist nicht nur einmal passiert, dass ich vor dem Spiegel stand und Hollen hätte können.

00:01:12: Denn ja die Speckrolle am Bauch war schon wieder dicker geworden und ich fühlte mich wie das Michelin-Männchen und eindeutig nicht wohl.

00:01:21: Immer wieder habe ich mich gefragt wird das jetzt wo ich in den Wechseljahren bin immer so weitergehen, dass sich ständig zunehme?

00:01:29: Ist das nicht auch gesundheitsgefährdend?

00:01:32: Auch klar was kann ich dagegen tun!

00:01:35: Und diese Fragen haben mich mal vor einigen Monaten zurück zu meiner Ernährungsberaterin geführt, mit der ich einige Zeit zusammengearbeitet habe um meine Schlafstörungen und meine ständigen Hungergefühle in den Griff zu bekommen.

00:01:48: Das ist übrigens erfolgreich!

00:01:50: Sie schlägt mir dann vor doch mal für eine sogenannte Bioimpedanzanalyse in ihr Ernährungsinstitut zu kommen.

00:01:57: Dabei stelle ich mich auf eine Waage die Werte wie Muskelmasse, Fettmasse-, Wasseranteile und vieles mehr misst um Zahlen, Daten und Fakten darüber zu bekommen was in meinem Körper eigentlich los ist.

00:02:10: Und ich muss sagen das Ergebnis dieser Analyse hat mich irgendwie überrascht Denn ich war überzeugt davon dass ich auf einem gefährlichen Weg bin.

00:02:20: Ich sage mal das Stichwort Wisterales Fett und dazu komme ich gleich noch genauer.

00:02:25: Aber die Ergebnisse sind eindeutig.

00:02:28: Der einzige Wert der im negativen Bereich landet bei mir ist der BMI.

00:02:34: Laut diesem bin ich leicht übergewichtig.

00:02:37: Aber, ich muss sagen auf diesen Wert gebe ich rein gar nichts denn er berücksichtigt nicht wie sich mein Gewicht zusammensetzt.

00:02:46: Das wiederum zeigen andere Werte der Analyse und die sind allesamt im grünen Bereich.

00:02:52: laut dem sogenannten True Body Score also TRU schreibt man das.

00:02:58: Das ist ein Wert der Muskelmasse und Körperfettanteil bewertet.

00:03:02: Und Trainingsfortschritte im Vergleich zur eigenen Referenzgruppe zeigt, also Referenz-Gruppe alter Geschlecht und Körpergröße wobei hundert Punkte den Durchschnitt darstellen.

00:03:13: dieser Score liegt bei mir bei Hundertdreizehn und wie gesagt hundert ist der Durchschnitt.

00:03:19: das heißt ich liege mit meinem Körper weit über dem durchschnitt meiner Referenz.

00:03:24: Gruppe Bioimpedanzanalyse war, diese vielen verschiedenen Daten zu sehen die alle gezeigt haben dass ich mehr als nur gesund bin.

00:03:36: Ja mein Speckröllchen am Bauch das deutlich größer geworden ist im Vergleich zu den Jahren davor.

00:03:41: das stört mich aber es ist nicht gesundheitsgefährdend und ich bin mit dem Weg den ich eingeschlagen habe definitiv auf der richtigen Route.

00:03:50: Aber warum nehmen so viele Frauen in Wechseljahren zu?

00:03:55: Welches Fett ist gesundheitsschädlich und warum wird die andere Fettart so gut wie nie erwähnt?

00:04:01: Was hat Stress mit Gewicht zu tun?

00:04:04: Warum ist es kontraproduktiv, weniger Kalorien zu dir entzunehmen.

00:04:09: Und was kannst du konkret tun um Gewicht verlieren oder zu halten und vor allem um ganzheitlich gesund gelassen und glücklich durch die Wechseljahre zu kommen?

00:04:20: Das besprechen wir jetzt!

00:04:23: Mit echtem Hintergrundwissen, ohne die Erdversprechen und mit dem was wirklich funktioniert.

00:04:31: Bevor wir tiefer in die Ursachen für Gewichtszunahme in den Wechseljahren einsteigen möchte ich erst einmal eine wichtige Unterscheidung treffen, die in Artikeln- und Podcastfolgen usw.

00:04:41: zu diesem Thema so gut wie nie gemacht wird.

00:04:45: Denn Fett ist nicht gleich Fett!

00:04:48: Da gibt es zum einen das viszerale Fett Und wenn von einer Zunahme an Körperfett in den Wechseljahren gesprochen wird, steht fast immer ausschließlich dieses Fett im Vordergrund.

00:05:01: Das ist die Art von Fett, die sich im Bauchraum um die Organe legt und hochgradig gesundheitsschädlich ist.

00:05:08: Es wirkt entzündungsfördernd und gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen sowie für Stoffwechselerkrankung und Insulinresistenz.

00:05:17: Die einzige Möglichkeit, wisszerales Fett zu identifizieren ist die Messung des Tallienumfangs und dabei ist bis achtzig Zentimeter alles okay oder die bereits angesprochene Bio-Impedanzanalyse.

00:05:32: Man kann natürlich auch ein CT oder MRT machen aber das ist für diesen Zweck eindeutig zu teuer und auch zu aufwendig.

00:05:40: Und übrigens Auch schlanke Frauen können viel wisszerales Fett haben.

00:05:44: der BMI verrät es nicht Und Fachleute nennen das das sogenannte TOFI Phänomen, T-O-Fi.

00:05:52: Thin outside fat inside also Außendünnen in ein Fett.

00:05:58: und dann gibt es noch das so genannte Subkutanefett.

00:06:02: Im Gegensatz dazu ist dieses nämlich das Fett unter der Haut nicht gesundheitsschädlich und lässt sich mit einem einfachen Griff in den Bauch oder Blick im Spiegel wie bei mir feststellen.

00:06:15: Es ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern es dient sogar der Energiespeicherung, Polsterung und Wärme-Regulation.

00:06:23: Und nach der Menopause passiert sogar etwas besonders Spannendes!

00:06:28: Studien deuten nämlich darauf hin, dass das subkutane Fett Oestrogene abgibt – sodass der Körper immer noch mit diesem Hormon versorgt wird.

00:06:38: Man könnte also sagen, der Körper bereitet sich auf den Oestrogenabfall vor Vorsorge für den späteren Wegfall der Oestrogena.

00:06:49: Ganz schön clever unser Körper, oder?

00:06:52: Und ja glaub mir bei aller Begeisterung über die Intelligenz unseres Körpers könnte ich genauso wie du darauf verzichten dass mein Röllchen am Bauch immer größer wird.

00:07:03: Es ist einfach nicht schön da muss man nicht drüber reden aber es gibt mir dennoch ein wenig Frieden zu wissen das diese Art Fett erstens nicht gesundheitsschädlich ist Und zweitens, mein Körper einfach das tut was er für das Beste hält um mich bestmöglich am Leben zu halten.

00:07:21: Kommen wir aber nun mal zu den Gründen warum Frauen in den Wechseljahren zunehmen und das liegt an verschiedenen Faktoren.

00:07:30: da gibt es zum einen die hormonellen Ursachen.

00:07:33: der sinkende östrogenen Spiegel ist der bekannteste Faktor aber nicht ganz so direkt wie oft behauptet wird.

00:07:40: Östrogen steuert wo der Körper fett einlagert.

00:07:44: Solange es ausreichend vorhanden ist, landet Fett bevorzugt an Hüften und Oberschenkeln.

00:07:50: Mit dem Abfall in der Peri- und Postminopause verschiebt sich dieses Muster hin zum Bauch.

00:07:56: Gleichzeitig sinkt auch Progesteron was Wassereinlagerungen und ein Völlegefühl begünstigen kann – was sich auf der Waage zeigt aber kein echtes Fett isst!

00:08:07: Und übrigens, die Gewichtszunahme beginnt laut Studien bereits fünf Jahre vor der letzten Periode und erreicht etwa zwei Jahre danach ein Plateau.

00:08:16: Im Schnitt sind das circa ein halbes Kilogramm pro Jahr zwischen dem Alter von vierzig und sechzig.

00:08:22: Ein weiterer Faktor sind Stress-und Cortisol – und das ist der Faktор, der am häufigsten übersehen wird!

00:08:29: Kronischer Stress erhöht den Cortisolspiegel.

00:08:32: Cortisol wiederum signalisiert im Körper Fettreservenanlegen, besonders im Bauchbereich.

00:08:38: Das gilt auch dann wenn du dich eigentlich gesund ernährst und ausreichend bewegst.

00:08:44: Und der Teufelskreis Schlafmangel, der in den Wechseljahren sowieso häufig ist erhöht ebenfalls den Cortisolspiegel.

00:08:52: mehr Cortisol stört den Schlaf und mehr Schlafmangel fördert Bauchfett Entspannung- und Nervensystemregulationen.

00:09:00: ist also keine Wellnesszugabe sondern hat direkte Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung.

00:09:07: Und ein weiterer Faktor ist der Schwund an Muskelmasse.

00:09:12: Ab etwa vierzig verlieren Frauen pro Jahr rund ein Prozent ihrer Muskelmasse, einen Prozess, der sich in den Wechseljahren beschleunigt weil Östrogen auch für den Muskelerhalt wichtig ist und das Oestrogen ja langsam wegfällt.

00:09:25: Das klingt erst mal harmlos – hat aber einen entscheidenden Stoffwechseleffekt!

00:09:30: Muskeln verbrauchen auch in Ruhe Energie.

00:09:33: Weniger Muskelmasse bedeutet also einen niedrigeren Grundumsatz.

00:09:37: Der Körper verbraucht schlicht weniger Kalorien als früher, auch ohne dass sich die Ernährung geändert hat.

00:09:44: und das erklärt warum viele Frauen sagen ich esse genauso wie früher und nehme trotzdem zu ja sie haben recht ihr Körper hat sich verändert aber nicht ihre Disziplin.

00:09:57: oft ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren die zur Gewichtszunahme führen.

00:10:02: Das könnte man jetzt als negativ ansehen, weil es eben bedeutet dass es keine Quick Fixes gibt.

00:10:08: Aber genau das sehe ich als Vorteil!

00:10:10: Du hast mehrere Ansatzpunkte die du nutzen kannst statt nur einen der auch scheitern kann wenn er nicht funktioniert.

00:10:17: und zu den Lösungen komme ich natürlich noch was mir noch wichtig ist zu sagen Gewicht ist nicht gleich Gewicht.

00:10:24: Ich habe vor Jahren aufgehört mich ständig auf die Waage zu stellen weil es mich häufig frustriert hat Und laut BMI bin ich ja sogar leicht übergewichtig.

00:10:34: Aber viel entscheidender ist die Verteilung von Muskel und Fettmasse, nicht das Gewicht!

00:10:41: Ich mache viel Krafttraining und habe somit – wie er auch die Bio-Impedanzanalyse gezeigt hat – einen guten Muskelanteil im Körper.

00:10:49: Der wiegt entsprechend und Muskeln machen mich auch optisch ein wenig breiter.

00:10:54: Deswegen meine Botschaft an dich schau nicht allein auf die Zahl auf deiner Waage, sondern nutze andere Parameter um dein Gesundheitsstatus zu beurteilen.

00:11:04: Jetzt hört und liest man oft dass man aufgrund des geringeren Grundumsatzes auch weniger Kalorien aufnehmen soll.

00:11:11: Das ist nicht per se falsch aber unter bestimmten Bedingungen eben auch nicht richtig Denn diese Empfehlung gilt nur für Frauen die sich wenig bewegen und die nichts dafür tun ihren Grundum Satz über Sport so erhöhen.

00:11:25: Wenn du jetzt aber anfängst, deinen Grundumsatz über Sport zu erhöhen und welche Art von Sport dazu am besten geeignet ist, erfährst du noch?

00:11:33: Dann wäre es fatal wenn du gleichzeitig deine Kalorien zuvor senkst.

00:11:39: Warum?

00:11:39: Das erkläre ich dir am Phänomen der sogenannten Low Energy Availability das ich durch die Sportwissenschaftlerin Dr.

00:11:46: Stacy Sims kennengelernt habe.

00:11:50: Low energy availability entsteht immer dann, wenn dem Körper in einem bestimmten Moment zu wenig Energie zur Verfügung steht Selbst wenn über den Tag verteilt insgesamt genug Kalorien aufgenommen werden, etwa in Form einer großzügigen Mahlzeitabend bei ausgelassenem Frühstück.

00:12:07: Was dann passiert?

00:12:09: Wenn der Körper dauerhaft zu wenig Energie bekommt, schaltet er ihn ins Sparmodus.

00:12:14: Der Stoffwechsel wird langsamer, Muskelmasse wird abgebaut – was den Kalorierverbrauch zusätzlich senkt!

00:12:21: Und gleichzeitig reagiert der Körper auf die wahrgenommene Hungersnot, indem er Fett einlagert und dann auch wieder besonders im Bauchbereich.

00:12:30: Eine Studie hat gezeigt dass bereits nach vierzehn Tagen Low Energy Availability die Leistungsfähigkeit sinkt begleitet von einem signifikanten Anstieg des Stresshormons Cortisol umsatte zweiundzwanzig Prozent.

00:12:44: Und selbst nach drei Tagen sogenannten Refeedings blieben die Leistungseinbußen bestehen Denn der Körper kann sich nicht sofort erholen, wenn die Energieverfügbarkeit zu lange im Defizit war.

00:12:56: Und apropos Cortisol – Cortisol führt dazu, dass der Körper seinen Grundenergiebedarf herunterfährt und die Fettspeicherung priorisiert.

00:13:04: Selbst dann, wenn man eigentlich im Kaloriendefizit ist!

00:13:08: Mit anderen Worten, wer zu wenig isst unter Trauerstress steht und schlechter schläft baut genau das Fett auf, was ja eigentlich loswerden will.

00:13:20: Wenn du dir jetzt also denkst Den Fettpälzterchen sage ich den Kampf an, indem ich mich ab sofort mehr bewege.

00:13:26: Fahre bitte nicht deine Kalorienzufuhr automatischer runter!

00:13:31: Ein Kaloriendefizit kann hier kontraproduktiv sein und zum genauen Gegenteil dessen führen was du erreichen willst.

00:13:37: Nämlich eine Gewichtszunahme statt einer Gewichtsabnahme.

00:13:42: Ohnehin ist es wichtig welche Qualität die Kaloriene haben die Du zu dir nimmst.

00:13:48: Lass uns daher mal auf das schauen was wirklich hilft.

00:13:53: Was hilft also gegen die Gewichtszunahme in den Wechseljahr?

00:13:57: Da haben wir zum einen die Ernährung.

00:14:01: Wie bereits erwähnt, die Qualität der Kalorien ist wichtig!

00:14:05: Wenn du dich hauptsächlich von Pommes, Pizza und Cola ernährst, ist es kein Wunder das du zunehmst – denn dieser Art von Ernährungen enthält kaum Ballaststoffe, keine komplexen Kohlenhydrate, wenig Proteine, dafür aber viel gesättigte Fettsäuren.

00:14:22: Natürlich ist das jetzt ein Extrembeispiel und möglicherweise stehen diese Lebensmittel nur wenig auf deinem Speiseplan.

00:14:28: Aber was es zum Beispiel mit dem Marmeladen oder Nutellerbrötchen am Morgen?

00:14:32: Cornflakes, Orangensaft, Nudeln... Das sind alles Lebensmittel die bei den meisten Menschen häufig auf dem Speise-Plan stehen Und obwohl sie sich gesünder anhören natürlich als Pommes, Pizza & Cola Die gleichen Probleme mit sich bringen.

00:14:48: Was hilft um das eigene Gewicht zu halten oder zu reduzieren?

00:14:52: einerseits eine belaststoffreiche Ernährung und diese erreichst du, indem du viel Obstgemüse- und Vollkornprodukte zu dir nimmst.

00:15:01: Und auch komplexe Kohlenhydrate!

00:15:04: Vollkorenprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse-, Kerne- und Samen enthalten diese komplexen Kohlenhydrate – und auch ausreichend Proteinen.

00:15:14: vor allem Hülsenfrüchte jeglicher Art sowie Fleisch- und Milchprodukte enthalten viel Protein.

00:15:20: Was auch noch wichtig ist, ist der Verzicht auf Zucker und Alkohol Was all diese Punkte gemeinsam haben, der Blutzuckerspiegel steigt nach dem Essen weniger stark an.

00:15:32: Hungerattacken werden weniger und damit auch die Kalorien zuvor – und es wird in Folge weniger Fett eingelagert!

00:15:39: Der zweite Punkt, der gegen Gewichtszunahme in den Wechseljahren hilft ist Krafttraining.

00:15:45: Die meisten Frauen denken das wenn sie abnehmen wollen mehr Cardiotraining machen sollten also sowas wie Joggen, Tanzen, Radfahren und Schwimmen Und bis zu den Wechseljahren ist das auch nicht ganz falsch.

00:15:56: und auch in den Wechseljahren ein Ausdauertraining für das Herz-Kreislaufsystem durchaus hilfreich.

00:16:03: Aber es tut nichts für den Fettabbau, denn was am meisten Energie verbraucht und das sogar im Ruhezustand sind die Muskeln.

00:16:11: Die werden ja ab vierzig eigentlich schon ab dreißig je nachdem welchen Studien man glaubt zunehmend abgebaut und dieser Effekt verstärkt sich in den wechseljahren umso mehr.

00:16:23: Wer also sein Gewicht halten oder Gewicht verlieren will, kommt um Krafttraining nicht herum.

00:16:29: Es wird empfohlen zwei bis drei Einheiten pro Woche zu machen – was genau hängt natürlich von deinem Kraftlevel ab mit dem du startest!

00:16:38: Wenn du erst mit Krafttrainig anfängst, reichen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht.

00:16:43: Wenn du schon gut trainiert bist und Eigengewichtsübungen für dich keine so große Herausforderung mehr sind, dann solltest du unbedingt mit Widerstandswändern.

00:16:54: Wichtig dabei ist, die Intensität immer weiter zu steigern und zwar nicht in Form von Wiederholungen sondern Gewicht.

00:17:01: Also nicht zum Beispiel von drei mal zehn auf dreimal fünfzehn Wiederholungen steigeren, sondern den Widerstand bei den Dreimalzehn-Wiederholungen erhöhen.

00:17:12: was auch hilft gegen die Gewichtszunahme ist Nervensystem Regulation und Stressabbau.

00:17:18: Wie schon erwähnt sorgt permanenter Stress dafür dass das Cortisol Level dauerhaft erhöht ist was wiederum zu einer Fetteinlagerung führt.

00:17:27: Und daher ist es unerlässlich, Stress abzubauen und das Nervensystem zu regulieren um den Cortisol-Spiegel zu senken!

00:17:37: Wenn du darin etwas tiefer einsteigen willst dann empfehle ich dir meinen Blogartikel beziehungsweise die Podcastfolge zur Stressabbau in den Wechseljahren warum er essentieller ist denn je.

00:17:48: Und wenn du wissen willst welche Methoden zum Nervenystem Regulationes gibt Dann empfehlie ich dir mein Blogbeitrag Dreizehn plus Möglichkeiten, um dein Nervensystem zu regulieren.

00:18:00: Beides findest du in den Show-Notes!

00:18:03: Und ein letzter Punkt was gegen Gewichtszunahme helfen kann sind sogenannte Kältesnacks.

00:18:08: Die habe ich in einem Podcast kennengelernt und den Tipp gehört mit kleinen Keltesnaks den Stoffwechsel anzukurbeln zum Beispiel indem Du bei einen Duschen mal das Kaltwasser aufdrehst.

00:18:21: Aber Vorsicht Dr.

00:18:23: Stacy Sims die Ich bereits erwähnt habe, warnt vor Eisbädern für Frauen, da diese wiederum den Cortisol-Spiegel erhöhen können.

00:18:31: Also die Kältesnacks bitte nicht zu lang und nicht so kalt – dann sollte das funktionieren!

00:18:38: Und wenn du den Podcast zu dem Thema Keltesnaks hören möchtest, dann findest du einen entsprechenden Link auch in den Shownotes.

00:18:46: Wenn ich über Lösungen spreche darf, Yoga natürlich nicht fehlen… und dass nicht nur weil ich Yogalehrerin bin Sondern weil die Wirkung auf genau die Faktoren, die ich eben angesprochen habe wissenschaftlich gut belegt sind.

00:19:03: Zum einen hormonelle Balance.

00:19:05: Eine regelmäßige Yoga Praxis wirkt regulierend auf das endokrine System also das Hormonsystem.

00:19:12: Bestimmte Assanas und Atemübungen stimulieren die Schilddrüse, die Nebennieren und die Hypofise Und unterstützen so die hormonelle Balance in einer Zeit In der der Körper gerade alles andere als im Gleichgewicht ist.

00:19:27: Stresserbau- und Nervensystemregulation.

00:19:30: Hier schließt sich der Kreis zu Cortisol.

00:19:33: Yoga, dabei insbesondere restorative und jenen Praktiken aktiviert den Parasympathikus – also den Ruhenerf des Nervensysthems.

00:19:43: Der Körper kommt aus dem Alarmmodus heraus.

00:19:46: Cortisol sinkt!

00:19:48: Und damit sinkt auch der Anreiz des Körpers Fett im Bauchbereich einzulagern.

00:19:53: Yoga ist in diesem Sinne keine Entspannungsübung als Belohnung nach einem stressigen Tag.

00:19:59: Es ist vielmehr aktive Nervensystemregulation mit direktem Einfluss auf die Körperzusammensetzung.

00:20:06: Achtsamkeit beim Essen Bei regelmäßig yoga praktiziert entwickelt eine feinere Wahrnehmung für die eigenen Körpersignale und das gilt auch am Ess-Tisch.

00:20:16: Hunger und Sättigung werden bewusster wahrgenommen, emotionales Essen tritt seltener auf – nicht weil man sich zwingt weniger zu essen!

00:20:24: sondern weil man einfach besser zuhört.

00:20:27: Körperwahrnehmung Yoga schult die Interozeption, also die Fähigkeit den eigenen Körper von innen wahrzunehmen.

00:20:35: Du merkst früher wenn du übermüdet bist Wenn du dich überfordert hast Wenn du Bewegungen brauchst oder Ruhe.

00:20:42: Und diese Körperintelligenz ist gerade in den Wechseljahren Gold wert Weil sich der Körper grade so stark verändert Selbst Akzeptanz.

00:20:52: und dann ist da noch etwas das sich schwerer messen lässt.

00:20:55: Aber vielleicht am wichtigsten ist Yoga verändert die Beziehung zum eigenen Körper.

00:21:02: Nicht über Nacht und nicht ohne Rückschritte, aber eine regelmäßige Praxis lädt dazu ein den Körper als Verbündeten zu sehen und nicht als Projekt das endlich funktionieren soll.

00:21:15: Auch hier kannst du gerne tiefer einsteigen ins Thema wenn du meinen Blogbeitrag oder Podcast Yoga in den Wechseljahren was es leisten kann und was nicht liest oder hörst.

00:21:27: Ein Fazit Gewichtszunahme in den Wechseljahren ist keine Frage fehlender Disziplin.

00:21:35: Sie ist eine biologische Reaktion auf tiefgreifende hormonelle Veränderungen, die du dir weder eingebildet hast noch selbst verschuldet hast.

00:21:44: und wie du jetzt weißt ist nicht jedes Fett gleich.

00:21:47: das Röllchen dass sich im Spiegel stört ist in den meisten Fällen subkutanes Fett und damit weit weniger gefährlich als sein Ruf.

00:21:57: was wirklich hilft es kein verzicht sondern ein umdenken.

00:22:01: Weg vom Kaloriendefizit hin zur Qualität, weg von reinen Kardiotraining hin zu Krafttraining.

00:22:09: Weg vom Dauerstress hin zur echter Nervensystemregulation und weg vom Körper als Problem hin zum Körper als Verbündeten.

00:22:21: das ist sage ich ganz ehrlich kein schneller Weg aber es ist ein nachhaltiger und er führt genau dorthin wo ich dich hin begleiten möchte Zu einem Leben, das ganzheitlich gesund, gelassen und glücklich ist.

00:22:36: In-und nach den Wechseljahren!

00:22:39: Wenn du jetzt merkst, dass du nicht nur hören sondern wirklich etwas verändern möchtest habe ich zwei Angebote für dich.

00:22:47: Starte mit meinem kostenlosen Guide StressSOS in den wechseljahren.

00:22:51: Du erhälzt konkrete Sofortmassnahmen die du direkt anwenden kannst um deinen Cortisolspiegel zu senken und dein Nervensystem zu beruhigen.

00:23:00: Und wenn du noch tiefer gehen willst, mein Programm G-Hoch Drei ganzheitlich gesund gelassen und glücklich durch die Wechseljahre begleitet dich über mehrere Wochen mit Yoga, Regulationstools und fundiertem Wissen.

00:23:13: Damit du die Biologie deines Körpers verstehst, deinen Nervensystem nachhaltig auf Sicherheit programmierst und dich endlich wieder wie du selbst fühlst – dafür gibt es eine Warteliste!

00:23:26: Und beide Links zum kostenlosen Guide und für die Warteliste findest du natürlich auch in den Show Notes.

00:23:34: Wenn dir das gefallen hat, dann folge mir hier und teile das mit anderen Frauen, für die das auch wichtig ist!

00:23:45: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

00:23:48: Namaste, deine Claire.

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