Hormonschwankungen in den Wechseljahren verstehen: Der Tanz der Hormone – und was du tun kannst
Shownotes
In dieser Episode:
- Der „normale" Zyklus und warum Progesteron in den Wechseljahren meist als erstes sinkt
- Warum Östrogen nicht linear abfällt, sondern wie eine Achterbahn schwankt
- Die wichtigsten Hormone im Überblick: Östrogen, Progesteron, Testosteron, FSH/LH, Cortisol, Insulin
- Welches Hormon welche Symptome auslöst – von Schlafstörungen bis Bauchfett
- Die wichtigsten Hebel, um besser durch die hormonellen Schwankungen zu kommen
Erwähnte Ressourcen:
- Blogartikel: „Stressabbau in den Wechseljahren: Warum er jetzt essenzieller ist denn je"
- Blogartikel: "Schlafstörungen in den Wechseljahren: Warum mein "Geheimtipp" nachts den Unterschied macht"
- Blogartikel: „Ernährung in den Wechseljahren: Warum dein Blutzucker mehr steuert als du denkst"
- Blogartikel "Yoga in den Wechseljahren: Was es leisten kann und was nicht"
- Kostenloser Stress-SOS-Guide
- Warteliste "G hoch 3"-Programm
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Transkript anzeigen
00:00:03: Die Wechseljahre sind kein Absturz, sie sind ein Aufbruch.
00:00:07: Willkommen bei G hoch drei mit Yoga ganzheitlich gesund gelassen und glücklich durch die Wechsel-Jahre!
00:00:14: Dem Podcast für Frauen, die diese Phase nicht einfach überstehen sondern verstehen und bewusst gestalten wollen.
00:00:22: Ich bin Claire Oberwinter Joghalehrerin und Wechsel Jahre Beraterin Und dein Host in diesem Podcast Namaste.
00:00:36: Ich bin Claire, Yoga-Lehrerin und Wechseljahreberaterin.
00:00:40: Und ich begleite Frauen dabei gesund gelassen und glücklich durch die transformierende Zeit der Wechsel Jahre zu kommen.
00:00:49: Heute geht es um das Thema Hormonschwankungen in den Wechsel Jahren.
00:00:53: verstehen – Der Tanz der Hormone und was du tun kannst!
00:01:08: Ausfälle, Verspätungen – keine Verlässlichkeit.
00:01:13: Und ich fühle mich an meinen Menstruationszyklus erinnert der genau das Gleiche mit mir macht.
00:01:19: Kein Wunder!
00:01:20: Denn ich bin in den Wechseljahren und mein Zyklus macht was er will.
00:01:26: Früher war er wie ein Schweizer Uhrwerk alles hat reibungslos funktioniert.
00:01:31: auf dem Tag genau alle achtundzwanzig Tage kam meine Periode Es lief alles rund und ich wusste immer genau, wann meine Eisprung ist.
00:01:40: Und heute ist mein Zyklus eher wie die Deutsche Bahn geprägt von Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit und Ausfällen.
00:01:53: Die Klimaanlage in der Bahn funktioniert auch nicht!
00:01:57: Wie bei der Bahn bringt auch das seine Herausforderungen mit sich.
00:02:01: Was dahinter steckt?
00:02:03: Was die Hormonschwankungen in den Wechseljahren mit dir machen und was wirklich hilft... Erfährst du heute hier.
00:02:09: Bevor wir uns anschauen, was in den Wechseljahren genau geschieht ist es wichtig, den in Anführungszeichen normalen Menstruationszyklus zu verstehen und welche Hormone dabei im Spiel sind.
00:02:20: Der Zyklus wird üblicherweise in vier Phasen eingeteilt.
00:02:24: Phase eins ist die Menstruation von Tag Eins bis etwa Tag Fünf.
00:02:30: Der Zyklus beginnt eben mit der Menstruition.
00:02:34: Tag Eins ist also der erste Tag der Periode.
00:02:38: In dieser Phase sind die beiden wichtigsten Player des gesamten Zyklus, Oestrogen und Progesteronen auf dem Tiefpunkt.
00:02:46: Der Körper lässt quasi los und stößt die Gebärmutterschleimhaut ab, die in den Beidenwochen davor aufgebaut wurde – mehr dazu kommt gleich!
00:02:56: Meistens dauert die Menstruation etwa fünf Tage aber auch nur drei oder mehr als fünf sind möglich.
00:03:03: Dann kommt Phase zwei, die Aufbauphase von ca.
00:03:06: Tag sechs bis vierzehn.
00:03:09: Man könnte diese Phase auch Folikel-Reifungsphase oder auch nur Folikelphase nennen, denn sie dient dazu den nächsten Folikel also das nächste Ei heranreifen zu lassen.
00:03:20: In dieser Phase steigt das Oestrogen an ebenso wie das FSH, das sogenannte folikelstimulierende Hormon um die Eizelle für eine Befruchtung reifenzulassen.
00:03:32: Die Gebärmutter regeneriert sich in dieser Zeit nach der Abstoßung der Schleimhaut für die nächste, in Anführungszeichen Runde, in der sich gegebenenfalls ein Ei einnächstet.
00:03:41: Dann folgt die dritte Phase – die Sekretionsphase, die von ca.
00:03:45: Tag fünfzehn bis vierundzwanzig dauert.
00:03:48: Rund um den Eisprungen wird nun auch das sogenannte LH-luteinisierende Hormon ausgeschüttet, dass den Eisprung auslöst und die zweite Zyklushälfte einleitet.
00:04:01: Der sogenannte Gelbkörper, das ist der Überrest des Folikels also quasi die Hülle des Eis bildet nun das Hormon pro Gesteron.
00:04:10: Und dieses ist dafür verantwortlich die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Einlistung vorzubereiten.
00:04:16: Es richtet also quasi das Nest für eine befruchtete Eizelle ein.
00:04:21: Die vierte und letzte Phase ist die sogenannte ischemische Phase.
00:04:25: circa ab Tag fünfundzwanzig Ist keine befruchtete Eizelle vorhanden, sinken sowohl der Progesterone als auch der Oestrogenspiegel ab und der Gelbkörper bildet sich zurück.
00:04:37: Die Gebärmutterschleimhaut wird nun schlechter durchblutet – das nennt man Ischemie – und bereitet sich auf die Abstossung vor.
00:04:46: Mit der Abstoßung also der Periode beginnt nun der gesamte Zyklus wieder von vorne.
00:04:53: Bevor wir zu dem kommen, was mit all diesen Hormonen und dem Zyklus in den Wechseljahren passiert ist vielleicht der erste wichtige Aspekt der das Progesteron vom Gelbkörper produziert wird.
00:05:03: Also dem Überbleibsel vom Ei.
00:05:06: Gibt es keinen Eisprung?
00:05:07: Wird folgerichtig auch kein Progesteron produziert!
00:05:11: Und damit beginnen die Herausforderungen der Wechsel Jahre meist.
00:05:15: Denn jetzt möchte ich dir erzählen, was in den wechseljahren passiert.
00:05:21: Wenn Frauen auf die Welt kommen, werden sie mit einer festen Anzahl von Eizellen geboren.
00:05:26: Zum Zeitpunkt der Geburt sind es etwa ein bis zwei Millionen Eizällen und bis zur Pubertät sinkt die Zahl auf ca.
00:05:33: dreihunderttausend.
00:05:35: Im Laufe der fruchtbaren Phase einer Frau reifen etwa dreihundert- bis fünfhundert Eier final heran und alle anderen bilden sich zurück.
00:05:44: Das heißt, je älter wir werden, desto weniger Eizellen liegen noch im Vorrat und die wenigen Follikel, die noch da sind, werden auch leider qualitativ schlechter.
00:05:54: Und deswegen wird es ab Mitte Ende dreißig auch schon wesentlich schwieriger schwanger zu werden.
00:06:00: In den Wechseljahren bedeutet das aber auch weniger Eisprünge.
00:06:06: Weniger Eissprünge bedeuten weniger gelbkörper was wiederum weniger progesteron bedeutet.
00:06:12: Die zweite Zyklushälfte, zusammengefasst unter dem Begriff Lutealfase wird kürzer und instabiler.
00:06:20: Es gibt zunehmend mehr so genannte anovulatorische Zyklen – also Zyklen ohne Eisprung – und das Progesteron ist das erste Hormon, dass sinkt.
00:06:29: Das FSH steigt!
00:06:31: Hier entsteht spannenderweise ein gegenteiliger Effekt.
00:06:34: Weil die Hirn-Anhangstrüse, die schwächer werdenden Folikel immer stärker stimulieren muss steigt das FSH an, ebenso wie das LH.
00:06:46: Oestrogen schwankt!
00:06:48: In der späteren Phase der Wechseljahre der sogenannten Perimenopause beginnt auch das Oestrogén zu schwanken.
00:06:54: Leider nicht linear sondern eher auf und ab weil unterschiedlich starke Follikel unterschiedlich viel Oestrogen produzieren.
00:07:02: Dies führt meist den typischen Wechsel- jahres Symptomen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen Und erst nach der letzten Periode, der Menopause fällt Oestrogen dauerhaft auf ein niedriges Niveau.
00:07:16: Zusammengefasst kann man sagen das Absinken der wichtigsten Player des Zyklus, Oestrogene und Prokesteron geschieht nicht gleichmäßig – es ist eher wie eine Achterbahn!
00:07:27: Das erklärt warum manche Tage gut sind und andere katastrophal und warum sich die Imperimenopause... und warum sich die Perimenopause so unberechenbaren fühlt.
00:07:42: Jetzt, wo der Kontext klar ist, möchte ich tiefer auf die einzelnen Hormone zu sprechen kommen, die relevant sind.
00:07:48: Dabei werde ich auch auf einige Hormones eingehen, die ich bisher nicht erwähnt habe – aber auch eine wichtige Rolle spielen!
00:07:56: Als erstes das Oestrogenen.
00:07:58: Oestrogenen ist wie erwähnte einer der Hauptplayer im weiblichen Zyklus.
00:08:03: Genau genommen ist der Begriff Oestrogen allerdings ein Oberbegriff für drei verschiedene Hormonvarianten.
00:08:10: Erstens das Östradiole, das ist das wichtigste Oestrogene vor der Menopause.
00:08:15: Zweitens das Ostronen ist bedeutend nach der Menopause und ist aber schwächer als das Oestradioel.
00:08:23: Und als drittes haben wir noch das Ostreol – und das ist vorwiegend in der Schwangerschaft aktiv!
00:08:29: Wenn ich hier von Oestrogen spreche, meine ich vor allem das Ostradiole.
00:08:34: Es beeinflusst im weiblichen Körper und, ehrlich gesagt in kleinen Teilen auch im männlichen denn auch Männer haben einen geringen Anteil an Östrogen in sich.
00:08:42: Folgende Aspekte Stimmung Schlaf Knochenaufbau und Knochendichte Körperformung in Brusthöfte Und auch Fettverteilungen Fettsstoffwechsele und Insulinsensitivität Wassereinlagerungen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut Förderung der Vaginalschleimproduktion, Entwicklung des Brustgewebes.
00:09:08: Du siehst, Estrogen ist ein mächtiger Mitspieler im gesamten Hormonsystem mit Einfluss auf viele der zentralen Funktionen des Körpers.
00:09:17: Kein Wunder dass die Wechseljahre so ruckelig sein können wenn das Estrogen schwankt und weniger wird Progesteron.
00:09:25: Progesterone ist das wichtigste sogenannte Gestagen, in Anführungszeichen Schwangerschaftshormon nennt man das und ein wesentlicher Gegenspieler zum Oestrogen.
00:09:35: Wie schon erwähnt wird es vom Gelbkörper in der zweiten Zyklushälfte gebildet.
00:09:39: Es hat folgende Funktionen und Wirkungen Vorbereitung auf Einlistung der Eizelle in der Gebärmutter Bei befruchtetem Ei dient es dem Erhalt der Schwangershaft Natürliches Antidepressivum und Stressdämpfer.
00:09:54: Schlaförderung Fördert Konzentration und Gedächtnis.
00:09:59: Hautschutz, schützt vor Gebärmutter- und Brustkrebs.
00:10:03: Knochenaufbau, Einfluss auf Fettstoffwechsel.
00:10:08: Der Progesteronspiegel sinkt natürlicherweise mit dem Alter bei Frauen und auch beim Männern.
00:10:14: In den Wechseljahren sinkt üblicherweise meist zuerst das Progesteron bei Frauen also bevor das Oestrogen absinkt Und es gibt zunehmend anovulatorische Zyklen und somit Zyklen ohne Progesteroanbildung FSH und LH.
00:10:31: Diese beiden Hormone spielen lediglich rund um den Eisprung eine Rolle, aber eine sehr wichtige.
00:10:37: Das FSH stimuliert das Wachstum des Folikels und das LH löst den eigentlichen Eissprung auf.
00:10:44: Diese zwei Hormones steigen im Gegensatz zu anderen Hormonen in den Wechseljahren an weil die Hirnanhangstrüse zur Stimulation mehr davon ausschüttet.
00:10:54: Die Anweisungen von oben könnte etwa so aussehen Hey da unten!
00:10:59: Warum passiert bei euch nichts?
00:11:01: Ich schicke mal mehr FSH und L-Hallos, damit sie den Eizellen Feuer unterm Hintern machen.
00:11:06: Hoffentlich gibt das den Kickstart!
00:11:09: Testosteron Das wird oft als Männerhormonen abgestempelt.
00:11:13: dabei produzieren auch Frauen ist nur in geringerer Menge vor allem in den Eierstöcken und der Nebennierenrinde.
00:11:20: Es ist im weiblichen Körper für einiges verantwortlich dass gerne übersehen wird nämlich Energie und Antrieb Muskelaufbau und Erhalt Libido Selbstvertrauen und mentale Klarheit.
00:11:32: Und auch die Knochen-Dichte.
00:11:34: Im Gegensatz zu Oestrogenen und Progesteronen singt Testosteron nicht abrupt in den Wechseljahren, sondern schon ab Anfang dreißig ganz allmählich und kontinuierlich.
00:11:44: In der Perimenopause macht sich dieser langsame Rückgang aber zunehmend bemerkbar weil er mit dem Wegfall von Oestrogenen & Progesteronen zusammentrifft.
00:11:53: Das erklärt, warum manche Frauen plötzlich nicht nur erschöpft sondern auch antriebslos und neben sich wirken ohne dass eine klassische Depression dahinterstecken muss.
00:12:03: Cortisol Cortisol ist kein Sexualhormon, sondern das wichtigste Stresshormone des Körpers gebildet in der Nebennierenrinde.
00:12:12: Trotzdem gehört es unbedingt in dieses Bild weil es eng mit dem Hormonhaushalt der Wechseljahre verzahnt ist Denn es ist zuständig für die Aktivierung in Stresssituationen also Kampf oder Flucht Regulation des Blutzuckerspiegels, Steuerung des Energiestoffwechsels, Entzündungshemmungen im Akutfall, Beeinflussung des Schlafwachrhythmus.
00:12:35: Das Problem in den Wechseljahren Cortisol und Progesterone teilen sich denselben Vorläuferstoff.
00:12:41: Steht der Körper unter chronischem Stress bevorzugt er die Cortisolproduktion auf Kosten des Progesteroons.
00:12:50: Dieses Phänomen wird auch Progesteronstyling genannt und erklärt, warum Dauerstress die ohnehin schon sinkenden Progesteronwerte zusätzlich nach unten drückt.
00:12:59: Insulin.
00:13:01: Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert und ist dafür verantwortlich Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren wo er als Energie genutzt wird.
00:13:10: Auf den ersten Blick hat es nichts mit den klassischen Wechseljahreshormonen zu tun aber genau das macht es so unterschätzt.
00:13:17: Oestrogen beeinflusst nämlich direkt, wie empfindlich deine Zellen auf Insulin reagieren.
00:13:23: Sinkt der Oestrogenspiegel sinkt auch die Insulinsensitivität.
00:13:27: Die Folge?
00:13:29: Der Körper braucht mehr Insulin um dieselbe Menge Zucker zu verarbeiten, der Blutzucker bleibt länger erhöht und das begünstigt Heißhunger, Energietiefs und langfristig die Einlagerungen von viszeralem Fett.
00:13:41: Kommen wir noch einmal auf den Anfang zurück.
00:13:44: Bis zu den Wechseljahren läuft der weibliche Zyklus im Normalfall wie ein Schweizer Uhrwerk.
00:13:50: Alles greift ineinander und jedes Hormon weiß, was wann zu tun ist.
00:13:55: Natürlich kann es auch hier Einflüsse geben die dieses Uhrwerk durcheinander bringen wie Stress Schadstoffe Krankheiten etc.
00:14:03: Nun sind die Wechsel Jahre keine Krankheit oder ähnliches sondern eine natürliche Phase Eine Art Pubertät rückwärts die aber durch die Reduktion der Eizellen, das über Jahre gut eingespielte Hormonsystem dauerhaft durcheinander wirft und die Hormone zum Tanzen bringt.
00:14:20: Oder um im Bild vom Anfang zu bleiben plötzlich zur deutschen Bahn wird.
00:14:26: Was konkret passiert denn nun wenn die Hromone anfangen zu tanzen?
00:14:30: Welche Symptome können müssen nicht auftreten Und welches Hormon löst welches Symptom aus?
00:14:38: Dazu kommen wir jetzt Wichtig vorab.
00:14:42: Diese Zuordnung ist eine Orientierung und keine exakte Wissenschaft.
00:14:46: Die Hormone arbeiten zusammen, nicht isoliert.
00:14:50: Viele Symptome entstehen erst durch das Zusammenspiel mehreren Hormonen gleichzeitig.
00:14:56: Aber zu wissen welches Hormon vorrangig welches Symptom verursacht hilft dir deinen Körper besser zu verstehen und gezielter zu reagieren?
00:15:05: Wenn das Progesteront tanzt kommt vor allen Dingen Schlafstörungen dabei vor allem Durchschlafstürungen auf.
00:15:12: Reizbarkeit und innere Unruhe, Angst oder ein diffuses Gefühl von Überforderung.
00:15:18: Stimmungsschwankungen besonders in der zweiten Zyklushälfte Wenn das es Drogen tanzt.
00:15:26: Hitzewallungen und Nachtschweiß.
00:15:28: Vergesslichkeit und Gehirnnebel.
00:15:31: Trockene Haut trockene Schleimhäute Gelenkschmerzen Kopfschmerzen oder migraineartige Beschwerden.
00:15:40: Stimmungstiefs- und depressive Verstimmungen Wenn Testosteron sinkt.
00:15:46: Erschöpfung und Antriebslosigkeit, nachlassende Libido, schwindendes Selbstvertrauen, Schwierigkeiten beim Muskelaufbau trotz Training.
00:15:56: Wenn FSH- und LH steigen – unregelmäßige Zyklen, kürzere oder längere Abstände, schwankende oder ausbleibender Eisprünge – diese beiden Hormone selbst verursachen kaum spürbare Symptome.
00:16:11: Sie sind eher der Beweis könnte man sagen dafür, dass im System etwas in Bewegung ist und das was erste Messen wenn sie eine Blutuntersuchungen machen um die Perimenopause zu bestätigen.
00:16:25: Wenn Cortisol steigt entsteht Bauchfett das sich hartnäckig hält Heißhunger vor allem auf süßes oder Kohlenhydrate ein Gefühl von ständigem Unterstrom stehen verstärkte Schlafprobleme Und wenn Insulin aus dem Takt gerät gibt es Energietiefs besonders am Nachmittag Konzentrationsschwierigkeiten, Heißhungerattacken nach dem Essen, schwankendes Gewicht trotz gleichbleibender Ernährung.
00:16:54: Du siehst viele Symptome überschneiden sich.
00:16:58: Ständige Müdigkeit kann an Progesteron, Cortisol oder Insulin liegen – oder an allen drei zugleich!
00:17:05: Oder vielleicht sogar in einem Eisenmangel?
00:17:08: Genau das macht die Wechseljahre für viele Frauen so verwirrend.
00:17:11: Es gibt selten die eine Ursache, sondern meist ein Zusammenspiel mehrerer hormoneller Verschiebungen gleichzeitig.
00:17:18: Die gute Nachricht du bist deinen tanzenen Hormonen nicht hilflos ausgeliefert!
00:17:23: Es gibt mehrere Hebel an denen Du ansetzen kannst und ich habe zu jedem davon bereits ausführlich berichtet.
00:17:29: falls Du tiefer einsteigen möchtest.
00:17:33: Da haben wir Stressreduktion und Nervensystemregulation.
00:17:37: Da Cortisol und Progesterone sich denselben Vorläuferstoff teilen ist aktiver Stressabbau direkt hormonell wirksam und nicht nur nice to have.
00:17:47: Mehr dazu in Stressabbau in den Wechseljahren, warum er jetzt essentieller ist denn je.
00:17:56: Schlaf!
00:17:57: Schlafmangel erhört Cortisol, Cortisol stört wiederum den Schlaf ein Kreislauf, den du aktiv durchbrechen kannst.
00:18:06: Wie erfährst Du in Schlafstörungen in den wechseljahren?
00:18:09: Warum mein Geheimtipp nachts den Unterschied macht?
00:18:13: Ernährung Blutzucker.
00:18:15: Ein stabiler Blutzucker entlastet dein Hormonsystem spürbar, weil Insulin und Cortisol eng zusammenspielen.
00:18:22: Die wichtigsten Stellschrauben findest du in Ernährung in den Wechseljahren – warum dein Blutzuckere mehr steuert als du denkst!
00:18:30: Yoga Yoga wirkt auf mehrere der genannten Hormone gleichzeitig.
00:18:35: Es senkt Cortisol unterstützt die Insulinsensitivität und fördert über die Nervensystemregulation auch indirekt ein stabileres progesterronen Cortisol-Gleichgewicht.
00:18:46: Was Yoga in den Wechseljahren leisten kann und wo seine Grenzen liegen, erfährst du in Yoga in der Wechsel-Jahre was es leisten kann.
00:18:56: Nährstoffe.
00:18:58: Hormonproduktion braucht Baustoffe.
00:19:00: Magnesium, B-Vitamine, Vitamin D und Omega-III-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für ein funktionierendes Hormonsystem.
00:19:09: Ein Nährstoffmangel kann hormonelle Schwankungen zusätzlich verstärken Und ein Bluttest beim Arzt oder einer Ernährungsberatung schaffen hier Klarheit.
00:19:21: Dann haben wir noch die medizinische Abklärung und eine Hormonersatztherapie, denn manchmal reichen Lifestyle-Maßnahmen allein nicht aus – das ist völlig in Ordnung!
00:19:31: Wenn deine Beschwerden, deine Lebensqualität deutlich einschränken, sprich mit einer spezialisierten Gynäkologin über eine mögliche Hormonasatztherapeut.
00:19:40: Sie ist kein Ersatz für den genannten Hebel aber für viele Frauen eine wertvolle Ergänzung.
00:19:45: Die Links zu den erwähnten Beiträgen findest du in den Show-Notes.
00:19:52: Fassen wir zusammen!
00:19:54: Die Wechseljahre sind kein Defekt und keine Krankheit, sie sind eine natürliche Umstellung bei der dein Hormonsystem von einem präzisen Schweizer Urwerk zu etwas wird das sich eher wie die Deutsche Bahn verhält.
00:20:07: Unpünktlich unberechenbar manchmal fällt einfach was aus.
00:20:12: Du kannst die Bahnen nicht reparieren Aber du kannst lernen, ihren Fahrplan zu lesen.
00:20:18: Zu verstehen welches Hormon wann tanzt, welche Symptome dazu gehören und warum dein Körper gerade reagiert wie er reagiert.
00:20:28: Genau das nimmt vielen Frauen die größte Last Nicht dass Symptom selbst ist das was belastet sondern das Gefühl sich selbst nicht mehr zu verstehen.
00:20:39: Und die gute Nachricht, auch wenn du den Fahrplan nicht bestimmen kannst hast du mehr Einfluss darauf wie deine Reise verläuft als du vielleicht denkst.
00:20:46: Mit den richtigen Hebeln bei Schlaf Stress Ernährung und Bewegungen kannst du dafür sorgen dass du trotz Verspätungen und Ausfällen gut ankommst.
00:20:58: oder auch geh hoch drei ganzheitlich gesund gelassen und glücklich.
00:21:04: Wenn du jetzt etwas direkt für deine Reise tun möchtest, habe ich zwei Angebote für dich.
00:21:10: Hol dir meinen kostenlosen Guide Stress-SOS in den Wechseljahren!
00:21:14: Du bekommst konkrete Sofortmaßnahmen die du direkt anwenden kannst um deinen Cortisolspiegel zu senken und dein Nervensystem zu beruhigen gerade weil Cortisol so eng mit deinem Hormonhaushalt verzahnt ist.
00:21:28: Und wenn du tiefer einsteigen möchtes.
00:21:30: Mein Programm G-Hoch Drei, ganzheitlich gesund gelassen und glücklich durch die Wechseljahre.
00:21:35: Begleitet dich über mehrere Wochen mit Yoga, Nervensystemregulationen und fundiertem Wissen!
00:21:41: Damit du nicht nur verstehst was in deinem Körper passiert sondern auch lernst wie du deine Reise durch die wechseljahr aktiv mitgestaltest.
00:21:50: Dafür gibt es derzeit eine Warteliste und den Link zu beiden Angeboten findest Du selbstverständlich in den Show Notes.
00:22:01: Wenn dir das gefallen hat dann folge mir hier und teile das mit anderen Frauen, für die das auch wichtig ist.
00:22:08: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:22:10: Und bis zum nächsten Mal.
00:22:12: Namaste, deine Claire.
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